EINE WOCHE DER ERNEUERUNG
Erstmals fanden in Österreich Exerzitien für Burschen statt, die schon mehrere Jahre in der Gemeinschaft Cenacolo leben.
Jeden Tag hörten wir Katechesen von Mutter Elvira, die stets wertvolle Lebenslektionen bereithält. Auch der heilige Josef begleitete uns in dieser Zeit – durch die Worte aus dem apostolischen Schreiben Patris Corde von Papst Franziskus und durch die Impulse unserer Priester. An seinem Beispiel konnten wir viel für die Bewältigung des alltäglichen Dienstes an den jüngeren Burschen in unseren Häusern lernen.
In diesen Tagen haben wir die Nähe und Umarmung Gottes auf eine Weise erlebt, in der seine Vorsehung uns ganz konkret begegnet ist. Uns fehlte es an nichts: Essen, Trinken, Betten, Decken, Überzüge für 80 Personen – alles kam genau zur rechten Zeit.
Die ersten Tage verbrachten wir in Stille. Dabei kamen manche Verletzungen und Fehler der Vergangenheit hoch. Im Bußsakrament durften wir die Barmherzigkeit Gottes erfahren und neu anfangen.
Höhepunkt der Woche war das Hochfest zu Ehren des heiligen Josef. Sogar der Leiter der Gemeinschaft, Pater Stefano, war aus unserem Mutterhaus in Italien angereist.
Am nächsten Tag besuchten wir mehrere Marienheiligtümer in der landschaftlich schönen Buckligen Welt. In einem Waldstück nahe Maria Schutz beteten wir den Kreuzweg.
Zu Mittag kehrten wir beim Eierhof Schwarz, einem Freund der Gemeinschaft, ein. Er zeigte uns seinen Hühnerstall und bewirtete uns mit Eierspeise aus eigener Produktion. Zum Dank sangen und tanzten wir und spendeten ihnen unseren Cenacolo-Segen. Daraufhin feierten wir in Maria Schnee eine Heilige Messe.
Am Samstagnachmittag durfte ein freundschaftliches Fußballspiel nicht fehlen. Am Abend genossen wir Pizza, die einige „Ex-Cenacolos“ zubereitet hatten. Wie jeden Samstagabend dankten wir Gott bei einer schönen Anbetung für die gemeinsam verbrachte Zeit.












