DAS KRIPPENSPIEL – LEBENDIGE WEIHNACHTEN
Auch dieses Jahr hat die Gemeinschaft Cenacolo wieder ihre Pforten geöffnet, um die Menschen zum lebendigen Krippenspiel willkommen zu heißen.
Die Besucher wurden von einer liebevoll in Handarbeit gestalteten Kulisse erwartet. Nicht nur die, beispielsweise als Hirten verkleideten, Bewohner des Hauses, sondern auch Tiere hauchten ihr Leben ein. Alle drei Vorstellungen erfreuten sich großer Zuschauerzahlen. Umso mehr freuten wir uns über diejenigen, die sich unter die Schauspieler gemischt haben. Die Geburt Jesu lebendig zu machen, hat sicherlich den Glauben jedes Einzelnen gestärkt – egal, ob man sich auf der Tribüne oder mitten im Geschehen befand. Im Anschluss bot sich dann noch die Gelegenheit, sich zu verpflegen und einander besser kennenzulernen. Für alles war gesorgt: Speis, Trank und Gesangseinlagen – alles mit einem großen Lächeln untermalt. Wir wurden mit vielen denkwürdigen Momenten beschenkt, die wir noch lange in unseren Herzen aufbewahren werden. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.
Mikołaj
Ich bin der Gemeinschaft sehr dankbar für die Möglichkeit, am Krippenspiel als Engel teilgenommen zu haben. Es war mein erstes Mal, und ich freue mich, dass ich die Herausforderungen überwinden konnte, die mit einem Auftritt vor einem so großen Publikum verbunden sind. Besonders berührt hat mich, dass ich trotz meiner Vergangenheit und der Dunkelheit, in der ich mich einst befand, an der Darstellung der Geburt Jesu teilnehmen durfte und dabei Freude, Hoffnung und Leben an die Menschen weitergeben konnte, die uns besucht haben.
Tomas
Es war das erste Mal, dass ich etwas so Schönes erleben durfte wie unser Krippenspiel. Es hat mich sehr berührt, dass so viele junge Menschen und Kinder gekommen sind, um es zu sehen. Ich bin glücklich, dass wir das Evangelium von der Geburt Jesu verkünden konnten. Ich glaube, dass Jesus in diesem Moment im Herzen eines jeden von uns geboren wurde – ebenso in allen, die daran teilgenommen haben. Ich kann nur von Herzen Danke sagen für all das.
David
Was mich an diesem Krippenspiel am meisten berührt hat, war die Möglichkeit, den Kindern und den Menschen außerhalb unserer Gemeinschaft einen Teil des Evangeliums weiterzugeben. Während der Darstellung der Geburt war ich tief bewegt. Ich hoffe, dass auch unsere Gäste die lebendige Gegenwart Jesu spüren konnten.
Raphael
Beim ersten Krippenspiel war ich sehr bewegt, das Kind in den Armen Marias zu sehen. Wie bei Franz von Assisi brauchte ich es, um zu glauben. Das zweite Krippenspiel habe ich eher oberflächlich erlebt, beschäftigt mit der Zahl der Menschen, dem Wind und den Kostümen. Beim dritten Krippenspiel war ich ängstlich, ungeduldig, kritisch und selbsturteilend. Am Ende seiner Ansprache sprach Bruder Georg davon, diese Reise von „30 cm vom Kopf zum Herzen“ zu machen. Ich habe ihn wörtlich genommen und beschlossen, dieses Krippenspiel mit dem Jesuskind im Herzen zu erleben. Ich habe alles verändert: Ich war zum Publikum hin offener bei den Tänzen, und auch beim Austeilen der Kostüme für die Besucher freier und offener. Danke, Jesus!
Martin
Ich war sehr glücklich, Teil des Krippenspiels zu sein und an etwas teilnehmen zu können, das einen großen Teil meines Lebens ausmacht. Indem ich die Ankunft des Retters verkünden konnte, hatte ich auch die Gelegenheit, Zeugnis von seinem Wirken in meinem Leben abzulegen und davon zu erzählen, wie er mich durch die Gemeinschaft, dank Schwester Elvira, gerettet hat.

















