Was kostet der Aufenthalt bei Cenacolo?

Der Aufenthalt im Cenacolo ist kostenlos.

Die Gemeinschaft lebt ganz vom Vertrauen auf die Vorsehung Gottes. Alle Häuser der Gemeinschaft werden von Freunden und Wohltätern der Gemeinschaft getragen.

Ist Cenacolo eine Therapieeinrichtung?

Die Gemeinschaft „Cenacolo“ möchte keine Therapieeinrichtung, sondern eine Selbsthilfe-Gruppe sein. Alle, die in der Gemeinschaft leben, sollen das Geschenk ihres Lebens erkennen und lieben lernen.

Ist Cenacolo nur offen für Menschen in Lebenskrisen oder auch für jene, die eine Erfahrung eures Lebens machen wollen?

Cenacolo ist für alle da. Nicht nur für drogenabhängige Jugendliche, sondern für jeden, der auf der Suche ist und Erfahrungen im Gemeinschaftsleben machen möchte.

Besuchen Sie uns bei den Wiener Vorgesprächen oder machen Sie mit uns direkt einen Gesprächstermin in unserem Haus in Kleinfrauenhaid aus.

Muss ich ein gläubiger Christ sein um in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden?

Es wird der Mensch der Hilfe sucht gesehen, egal woher er kommt, woran er glaubt. Der christliche Glaube wird in unserer Gemeinschaft gelebt und der Betreffende muss selbst entscheiden ob er das möchte.

Ich bin noch abhängig (z.B. Drogen, Alkohol) – kann ich in der Gemeinschaft sofort aufgenommen werden?

In Vorgesprächen wird jeder Hilfesuchende individuell beraten. Es empfiehlt sich auch, mit einem Arzt abzuklären, wieweit es psychisch und physisch möglich ist ohne Medikamente in der Gemeinschaft zu leben, denn Pharmazeutika sind im Cenacolo nicht möglich.

Kann ich einfach im Cenacolohaus in Kleinfrauenhaid vorbeikommen und sofort bleiben?

Das ist leider nicht möglich, denn die Gemeinschaft will jeden Hilfesuchenden gut vorbereiten und kennenlernen. Wir nennen das WIRKLICHE, WAHRE FREUNDSCHAFT und legen Wert auf ein langsames Hineinwachsen durch wiederholte Vorgespräche in Wien, sowie Probetage in einem unserer Häuser. Danach können beide Seiten entscheiden ob sie eine Aufnahme wollen oder nicht.

Darf ich mein Handy und meinen Laptop ins Cenacolo mitnehmen?

Das ist nicht möglich. Um uns nicht zu sehr auf unserem Weg ablenken zu lassen und eine innere Freiheit zu erlangen, verzichten wir in der Gemeinschaft bewusst auf viele Dinge und empfehlen, diese Auszeit und unser sehr einfaches Leben im Cenacolo, für einen Neubeginn zu nützen.

Was muss ich beim Eintritt in die Gemeinschaft mitnehmen?

Einen großen Willen das eigene Leben zu ändern – das ist das Wichtigste! Alles Materielle ist nicht notwendig, da die Gemeinschaft von Freunden begleitet wird, die für alles sorgen. In einem persönlichen Gespräch können alle Detailfragen abgeklärt werden.

Muss ich österreichischer Staatsbürger sein um aufgenommen zu werden?

Nein. Die Jugendlichen kommen aus der ganzen Welt in unsere Häuser, haben die unterschiedlichsten Nationalitäten und Sprachen. Deshalb ist unsere Alltagssprache im Cenacolo italienisch. Das Schöne daran ist: Du lernst ganz nebenbei eine Sprache und brauchst keine Vorkenntnisse. Außerdem wird Dir nicht nur bei Deinem Anliegen geholfen, sondern, Du wirst ein fröhlicher, zufriedener Mensch, erweiterst Deinen Horizont, schließt Freundschaften mit interessanten Leuten und findest Dich selbst und ein neues Leben.

Ist die Gemeinschaft international?

Ja, und das ist ein großes Plus: Während man daran arbeitet, sein Leben zu ändern, knüpft man Freundschaften mit vielen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen und lernt spielerisch italienisch, da dies in allen Häusern der Gemeinschaft Alltagssprache ist. Dadurch erlangt man viele neue Eindrücke, Vorurteile werden abgebaut und neue Horizonte eröffnen sich.

Gibt es in Österreich oder Deutschland ein Mädchenhaus?

Nein, bislang noch nicht. Auch Mädchen können jedoch die Vorgespräche in Wien zur Vorbereitung ihres Eintritts nutzen. Der Eintritt erfolgt dann nach Absprache in eines der Mädchenhäuser in Italien, Frankreich, Kroatien oder Bosnien-Herzegowina.

Wie kann ich die Gemeinschaft Cenacolo unterstützen?

Es ist eine Erfahrung der Freude, Jugendlichen beim Aufbau ihres Lebens zu helfen. Dies ist vielfältig möglich. Wir sind eine christliche Gemeinschaft und freuen uns, wenn für uns gebetet wird. Gerne können sie uns aber auch anders unterstützen. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt und wir danken jetzt schon herzlich für jeden Einsatz. Hier einige Beispiele:

  • Machen Sie das Hilfsangebot unserer Gemeinschaft bekannt
    (Informationsfolder und Rundbriefe zum Auflegen und Weitergeben
    können Sie bei uns anfordern).
  • Unterstützen Sie die Arbeit von Cenacolo durch Ihr Gebet
    und Ihre Spende (Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel,
    Geld, usw.).
  • Besuchen Sie mit Gruppen (Firmlinge, Schulklassen, Vereine,
    usw.) unser Haus im Burgenland.
  • Organisieren Sie Veranstaltungen (z.B. im Rahmen einer
    Drogenprävention in Schulen oder Pfarreien), bei denen
    Burschen unserer Gemeinschaft Zeugnis geben.
  • Begleiten Sie Hilfesuchende zu unseren Kontaktgesprächen.